Stille

Heute (arbeitende) Stille für Euch, die gab es hier zuletzt da und da….

soooo lange her!

Bilder oder wenige Worte sollen dazu einladen, sich der Stille hinter dem Alltagslärm zu öffnen, im Hier, im Jetzt, im Raum, bei sich selbst,
Anzukommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es grüßt in Ruhe

Eure

Frau Wollwesen.

 

 

 

 

 

Schuhuuuuu!

 

Der Waldkauz-

vielleicht wisst Ihr es – war im vergangenen Jahr 2017 Vogel des Jahres.

Und vielleicht geht es Euch wie mir auch:

Ihr kennt den Ruf des Männchens aus unzähligen Spielfilmen, wenn es dunkel und unheimlich wird:

 

(Quelle: http://www.strixaluco.ch/,

Urheberrecht von Romilly Hambling und Timo Tschentscher)

Über sein Verhalten und seinen Lebensraum, die für die meisten Menschen weit weniger bekannt sind, möchte ich Euch hier am Blog bald mehr erzählen und damit meine Info-Reihe über heimische Wildtiere fortsetzen, die ich mit den Schlafmäusen begonnen habe.

Da heute aber Creadienstag ist, zeige ich Euch zunächst einmal meine mit der Naßfilz-Technik hergestellte Filzschale, für die ich ebenfalls den Waldkauz als Mittelpunkt gewählt habe:

 

Ich habe sie aus Merino-Wolle gefilzt und gewalkt und für zusätzliche Standfestigkeit mit Wäschestärke behandelt.

Nun auf zur fröhlichen Waldkauz-Recherche….!

 

Habt es alle gut diese Woche,

viele Grüße

von

Frau Wollwesen.

 

 

There`s a light…

 

Die letzten Tage habe ich sie genossen:

Die Sonne, die uns am Wochenende reichlich verwöhnt hat mit ihrem Strahlen und die Vögel im Garten zu Frühlingsliedern verlockt. Auch die Schneeglöckchen haben sich weit herausgewagt aus der Erde, in Hoffnung auf Wärme, Frühling…

Bei meiner Laufrunde am Weinberg sehe ich nun viele alte, vertrocknete Pflanzen, Samenstände und auch Fallobst, das im Gras vor sich hin fault. Obwohl dies alles sehr an die Vergänglichkeit aller Wesen und Dinge erinnert, kann ich nicht anders, als vieles gerade deshalb als schön und besonders zu empfinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das schöne Wetter hat uns auch dazu verlockt, einen Ausflug ins nahe gelegene Elsaß zu unternehmen, in ein mittelalterliches Städtchen am Rand der Vogesen. Wir bummelten durch das Stadtzentrum und wanderten anschließend ein Stück bergauf, um einen schönen Aussichtspunkt zu finden, wo wir den mitgebrachten Hefezopf verspeisen wollten (den hatten wir der großen Tochter zu verdanken – hmmm, so lecker!)

Wir kamen an einem großen Haufen aufgeschichteter Weihnachtstannen vorbei, samt Feuerwehr und Glühwein-Ausschank. Im Elsaß ist es wohl Brauch, um diese Zeit ein kleines Fest daraus zu machen, die ausgedienten Bäume auf einer Anhöhe zu verbrennen.

Dies erinnerte mich an das hier bei uns in der Gegend übliche Scheibenschlagen, das immer am Wochenende nach Aschermittwoch stattfindet.

Ich mag solche Bräuche, die auf ihre Art das Licht in der dunklen Zeit feiern.

 

Frau Wollwesen samt Töchtern in Riquewihr.

 

Auch bei meinen Filzarbeiten in der vergangenen Woche begleitete mich das Thema Licht:

 

 

 

Die Lichtträgertiere Katze und Schaf, beide von Hand naßgefilzt und mit Nylonfaden zum Aufhängen…

 

….und dieses Windlicht mit Vergißmeinnicht-Motiv, das schon Lust auf die Frühjahrsblumen macht.

 

Oft ist es doch so, dass im Januar nach dem Neujahrsfest schnell wieder der (graue) Alltag einkehrt, diesmal aber ohne Adventskerzenschein, ohne Plätzchen (denn alle wollen nun abnehmen) oder Lichterglanz in den Gärten. Das Wetter ist kalt und man selbst meist müde durch das fehlende Licht.

Gerade jetzt brauchen wir wohlige Wärme, z.B. mit einem guten Buch (oder auch Strickzeug und Hörbuch?) im Bett eingekuschelt, den schnurrenden Kater daneben und: Kerzenschein (vielleicht mit dem goldenen Licht einer Bienenwachskerze?)

Ohh, das hört sich so gut an, dorthin zieht es mich nun auch!

Laßt es Euch gut gehen,

leuchtet Euch selbst ein bisschen heim,

es grüßt

Eure

Frau Wollwesen.

 

 

Verlinkt mit Creadienstag.