Wollwesen-Kurse

 

 

Wer hier öfter liest, weiß, dass mir der Wildbienenschutz hier am Tuniberg, bei Freiburg, am Herzen liegt. Über meine NABU-Gruppe hat sich ein schöner Kontakt zu Katharina Mensch vom Natur- und Tiererlebnishof Opfingen ergeben.

Der Hof ist ein Ort, wo Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene wieder einen Zugang zur umgebenden Natur, zur landwirtschaftlichen Lebensmittelgewinnung und zur Nutztierhaltung erfahren können.

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Die dort eingesetzten Tiere sind ausschließlich reinrassige, seltene und/oder vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, wie z.B. Angorakaninchen, Sundheimer Hühner, weiße Bergschafe, Dexter- (Miniatur-)Rinder und und und…..

Ausserdem werden Wildblumenwiesen angelegt und die dadurch angelockten Insekten bestaunt, Obst von Streuobstwiesen geerntet und alte Gemüsesorten angebaut.

 

Viele andere Projekte ergänzen dieses schöne Angebot, über die Ihr Euch am besten selbst auf der Homepage informieren könnt.

Und:

 

Zu meiner großen Freude werde ich dieses Jahr dort zwei Filzkurse anbieten:

Einen Kinderfilzkurs im Sommer (bitte nach unten scrollen!)

und

einen Erwachsenen-Kurs im Herbst zum Thema „Wollbilder“.

Wer Lust darauf bekommen hat, kann sich gerne direkt beim Natur- und Tiererlebnishof anmelden, ich freue mich natürlich über Euer Kommen (oder Eure Kinder ;-)!

 

Wer nicht so lange warten will, kann ebendort auch zum Jungtierfest  kommen, es findet statt am 27. Mai 2017 (Eindrücke vom letzten Jahr bekommt man hier). Es wird einen Wollwesen-Verkaufsstand und eine Filz-Aktion für Kinder geben.

Dann wird dieser hier vielleicht auch mit dabei sein (aber hoffentlich mit Augen!):

 

 

Ich wünsche Euch allen ein frühlingsgrünes Wochenende,

Eure

Frau Wollwesen.

 

 

Eingetaucht…

 

… in den Herbst, in Landschaft, Farbe, Gemeinschaft, Nebel und vieles mehr, sind wir in dieser vergangenen Ferienwoche.

 

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Rund um uns herum waren Tiere.

Was meiner Seele sehr gut tut und auch der meiner Kinder.

 

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Und auch mein werkelndes, kreatives Selbst kam nicht zu kurz.

Beim Eselreiten habe ich diese handgemachten Satteldecken bestaunt:

 

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Jede einzelne hat den Namen des Esels/der Eselin aufgestickt, der/die sie trägt.

 

 

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Und das rothaarige Puppenkind, das zur Zeit hier entsteht, ist auch so gut wie fertig geworden für den kommenden Basar.

 

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Hier noch eingehüllt in ein Wollhemd der kleinsten Tochter (und damit fast im Partnerlook mit den Streifen) ist sie inzwischen ausgestattet mit Jacke und Söckchen – Kleid und Hose folgen bald.

Auch das Strickzeug ruhte nicht, z.T. darf ich darüber aber noch nicht zu viel verraten…

 

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Ihr seht (am Auto-Hintergrund), manchmal nutze ich jede freie Minute zum Stricken, wahrscheinlich bin ich tatsächlich süchtig danach…

Dies ist übrigens mein momentaner Lieblings-Strickzeug-Aufbewahrungsbeutel: Eine weitere Bento-Bag, unter anderem aus dem restlichen Stoff meines Esme-Tops genäht.

Hier bei uns ist es heute übrigens ziemlich ungemütlich, was das Wetter anbelangt, und ich sehne mich ein bisschen nach dem knisternden Kaminfeuer der letzten Tage in unserer Ferienwohnung im französischen Jura… (nur morgens nicht, wenn alles kalt ist, bis der Ofen endlich brennt).

 

Euch allen wünsche ich viele ebenso kuschlig-wohlige Stunden in den kommenden Tagen,

Eure

Frau Wollwesen.

 

Verlinkt mit Creadienstag und GRÜNZEUG bei Naturkinder.

Heimat-Proviant

 

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Erde ist da, der Geruch danach. Und Kuh-Duft… -Duft?

An einem dieser letzten heißen Spätsommertage, morgens früh, liefere ich meine große Tochter auf einem Bauernhof hier oben im Schwarzwald ab. Zusammen mit einer Schulfreundin wird sie hier die nächsten 3 Wochen verbringen, im Stall und auch sonst mithelfen, bei allem, was so an Arbeit ansteht. In der 9. Klasse in der Waldorfschule steht das auf dem Lehrplan und wir alle sind recht gespannt, wie es „so werden wird“.

Ein paar Tage später wird sich herausgestellt haben: Es ist ganz prima, und meine Große scheint gut ohne uns Eltern und Geschwister dort auszukommen. Wie schön! Und heimlich wird mir doch etwas wehmütig ums Herz, da die Zeit des Flügge-Werdens in gar nicht mehr so weiter Ferne zu liegen scheint…

Am letzten Tag vor ihrer Abreise hat dieses September-Kind noch Geburtstag gehabt. Dazu bekam sie unter anderem eine von mir genähte „Bento-Bag“, ein japanisches Knoten-Täschchen. Gefüllt war es mit Anti-Heimweh-Medizin: Fotos, Schokolade, ein Fläschchen „Heimatduft“….

 

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Ob es schon in Gebrauch war, weiß ich nicht, aber zumindest ist es für mich tröstlich, zu wissen, daß sie es dabei hat.

Die kostenlose englische Anleitung findet man hier.

Verwendet habe ich als Außenstoff Leinen und als Futter einen japanischen Stoff mit Libellen-Motiv, hier erworben.

 

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Nachdem ich übrigens die zwei Mädchen abgeliefert hatte, zog es mich auf dem Heimweg noch an den See, an dem wir schon letztes Jahr um diese Zeit herum waren.

So früh am Tag war außer einem Angler und mir niemand dort und es war einer der schönsten Bademomente dieses Jahres…

 

 

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Wer weiß ob es auch der letzte war?

 

Ich grüße Euch herzlich,

Eure

Frau Wollwesen.

 

Verlinkt mit Creadienstag.