Tilda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute schaue ich hier tatsächlich nur auf einen klitzekleinen Sprung vorbei –

ich hoffe, dass demnächst einmal wieder Zeit sein wird für einen ausführlicheren Beitrag.

So also nur ein paar Einblicke in unseren Frühling, der sich in nullkommanichts in Hochsommer verwandelt zu haben scheint. Die wunderbar zarten und auch zahlreichen Blüten des Apfelbäumchens in unserem Garten gehören schon fast der Vergangenheit an. Der Flieder blüht und mir scheint, irgendwie fehlt: Zeit, alles wert zu schätzen und zu bestaunen…..

 

 

 

 

 

 

 

 

Gefärbt habe ich, diesmal mit Birkenrinde (gesammelt von einer Freundin und per Überraschungs-Post zugeschickt bekommen)…

…und mit Brennesseln, gesammelt von einer anderen Freundin (unteres Foto; im Original allerdings viel mehr ins Olivgrün gehend).

Ich werde prima versorgt, wie Ihr merkt!

 

 

Der kleine Dachs hat ein neues Zuhause gefunden….

 

 

…ein neues Wollbild entsteht….

 

 

…und meine Ujo-Tunika ist nun fertig gestrickt!

Allerdings muss ich noch Fäden vernähen und die Taschen-Innenseiten annähen. Danach gibt es natürlich irgendwann Fotos.

 

Und nun:

Die Auflösung der Verlosung von letzter Woche!

 

 

Es handelt sich hierbei natürlich um

Tilda Apfelkern!

 

Und die 3 Wollwesen-Karten-Sets (mit je 3 Postkarten) hat gewonnen:

Daniela!

Herzlichen Glückwunsch!

 

Ich wünsche Euch eine frühlingsleichte Woche,

Eure

Frau Wollwesen.

 

Verlinkt mit Creadienstag.

 

 

 

 

Auf den Nadeln im April: „Ujo“ von Ankestrick

 

 

Hallo an Euch alle,

gerade habe ich es nachgeschaut:

Vor 7 Monaten nun habe ich mit dieser Stricktunika, „Ujo“ von Ankestrick begonnen. (Hier das erste Mal erwähnt.)

Sie lag ziemlich lange unbeachtet in ihrem Beutel; allerdings dachte ich immer wieder einmal mit etwas schlechtem Gewissen an sie.

Und da ich die Wolle, die ich dafür gedacht hatte, sehr mag, da ich sie selbst aus Weißdorn gefärbt habe, war es einfach an der Zeit, sie zu Ende zu bringen.

Auf dem Foto oben könnt Ihr deutlich den Unterschied sehen zwischen der im Emaille-Topf gefärbten Wolle (orange-rosa) und der im Alutopf (rosa).

Ich habe das erste Mal im Farbverlauf gestrickt und es war eigentlich einfacher als gedacht. Wenn ich merkte, dass das jeweilige Knäuel sich dem Ende zu neigte, habe ich einfach über mehrere Reihen hin abgewechselt zwischen der alten und der neuen Farbe, bis das alte dann zu Ende war. Das einzige, was ich nicht so schön finde, ist die Übergangsstelle zwischen den Fäden im Rücken, das sieht recht unruhig aus (leider kein Foto davon da).

Nun fehlt inzwischen nur noch der hintere untere gerippte Rand, das Taschenfutter und die Ärmelkante.

Anfangs fand ich die Anleitung zwar gut geschrieben aber sie brauchte mit den ganzen Zunahmen (mal Raglan und Körper, mal nur Raglan usw.) meine ganze Aufmerksamkeit. Inzwischen strickt es sich recht locker und durch die vorwiegend rechten Maschen auch verhältnismäßig schnell.

Ich freue mich nun darauf, endlich in das fertige Kleidungsstück schlüpfen zu können (das hoffentlich passt), danach in meine Gummistiefel (eine Hose darunter braucht es allerdings wahrscheinlich auch noch, oder zumindest Leggings). Dann warte ich auf das schöne Gefühl, das mich damals überkam, als ich den Einleitungstext zu „Ujo“ im Magazin „Laine“ las:

„Ich ließ meine Gummistiefel auf den Stufen stehen und meine nackten Füße vom Morgentau benetzen. Das Gras fühlte sich weich an, als ich meine Hände in die Taschen steckte und einen tiefen Atemzug nahm. Dies würde ein schöner Tag werden, vertraut aber dennoch kostbar, genau wie das Ujo-Kleid, entworfen von Ankestrick.“   (Übersetzung aus dem Englischen durch Frau Wollwesen)

Seufz, einfach schön…..

Mein Garten ist auf jeden Fall schon bereit für mich:

 

 

 

Ist er nicht herrlich, dieser Frühling, der schneller kommt, als man schauen kann?

 

Ich sende Euch gedanklich Blüten in Hülle und Fülle,

Morgentau und Sonnenschein,

Eure

Frau Wollwesen.

 

 

Verlinkt mit Auf den Nadeln im April.

 

 

 

Es sprießt, wächst, werkelt überall

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Eier sind gefärbt und bemalt, Osterlamm und Hase gebacken, Ostergras wurde ausgesät und sprießt bereits…

 

 

…nur ein kleines Huhn sitzt hier noch auf seinen Eiern, behütet von einem fürsorglichen Stiefmütterchen.

Es schaut hinaus in den Frühlingsregen und plustert sich noch ein bisschen dicker auf. Warm soll es sein unter ihm, warm und behaglich.

Ich glaube, bald werden sie schlüpfen, kleine Osterküken werden über meinen Arbeitstisch wuseln, ein bisschen an Fäden und Stecknadelkissen zupfen, in den Korb mit der bunten Filzwolle hüpfen und weiteren Unfug treiben.  Und wenn ich versuche, sie zu bändigen, wird mir ihre Mutter einen strafenden Blick zu werfen…

Also gut, ich gebe auf.

Nun wird hier erst einmal Ruhe einkehren (jedenfalls von meiner Seite).

Aber Euch wünsche ich natürlich erst noch:

Frohe Ostern !!!!!!

 

Eure

Frau Wollwesen.