Wie ein (Wal-)Fisch im Wasser

 

….dieses Bild, das ist sozusagen mein Motto gerade. Jedenfalls habe ich mir das vorgenommen, was natürlich nicht ganz das Gleiche ist.

Von meiner Jüngsten für mich gemalt, steht es ganz im Zeichen von Leichtigkeit, Fröhlichkeit, Im-eigenen-Element-Sein und Mut zur Unvollkommenheit! Natürlich hat es einen Ehrenplatz an meinem Arbeitsplatz bekommen, so dass ich immer wieder daran erinnert werde…

Denn allzuoft ertappe ich mich wieder dabei, eher das „halbleere als das halbvolle Glas“ zu sehen. Den Mangel statt die Fülle und Üppigkeit, die doch eigentlich reichlich in meinem Leben vorhanden sind. Heute fiel es mir wieder ein, wie gut es mir tut, die Dankbarkeit als Alltagsübung mit ins Leben zu nehmen. Und tatsächlich entfaltet das sofort seine wohltuende Wirkung.

Der Sommer schreitet voran, er ist am Höhepunkt angekommen oder eigentlich schon einen Tick darüber hinausgewandert, wenn ich ganz ehrlich sein will. Der Mais steht schon sehr hoch hier auf den Feldern, der Himmel ist weit und blau, die Greifvögel ziehen ganz oben ihre Kreise.

Und bei meiner Laufrunde gestern im Weinberg habe ich dieses Foto gemacht:

 

 

Die Äpfel sind schon fast erntereif, Beeren und Mirabellen schon lange.

Und wie jedes Jahr freue ich mich auch diesmal wieder auf diese kommende September-Frühherbst-Zeit, die mir fast die liebste im Jahr ist.

 

 

 

 

 

 

Mein Holzregal füllt sich weiter mit Fingertieren und Vögeln, die mir gerade gut von den (seifigen) Fingern gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer ebenfalls Lust bekommt, so einen Zaunkönig oder ein anderes Vögelchen naß zu filzen, findet hier und hier die Anleitung für eine Blaumeise, die anhand von Fotos oder Bestimmungsbuch auch für eine andere Vogelart verwendet werden kann.

 

 

Das erste Mal habe ich mich nun an eine Taube gewagt, ich bin neugierig, wie es mit ihr weitergehen wird….!

Ein letztes Bild für heute zeigt das Ergebnis meiner Rotkohl-(Blaukraut)-Färbung. Wie ich schon erwartet hatte, blieb das Rot nicht lange auf der Wolle. Im Kontakt mit Seifenlauge schlägt die Farbe immer ins Bläuliche und Graue um. Aber trotzdem gefällt mir das Ergebnis:

 

 

So, nun hoffe ich, dass Ihr auch die Leichtigkeit des Sommers genießen könnt, nicht unter zu starker Hitze leiden müßt und ab und zu Zeit habt für einen Sprung ins kühle Naß!

Und genau dorthin zieht es uns nämlich gerade, ein kurzer Ausflug an den nahen See steht an,

viele Grüße

sendet

Frau Wollwesen.

 

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Abkühlung

 

 

 

 

 

Ich weiß nicht, wie es Euch so geht, aber hier im Süden Deutschlands ist es momentan…..einfach heiß.

Jedes zur Verfügung stehende Fleckchen Wasser wird darum von uns allen genutzt, um zu etwas Kühlung zu gelangen, wie man auf den Bildern oben sieht.

Und unser neu angelegter Gartenteich ist zwar für eintauchende Füße usw. verboten, aber schon beim  Anschauen hat man das Gefühl von etwas Erfrischung. Nie hätte ich außerdem gedacht, daß jeder von uns sich tatsächlich mehrmals am Tag dort daneben hocken würde, um nach altbekannten und evtl. neuen Bewohnern Ausschau zu halten. Und es gibt wirklich einige inzwischen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit meinen Wollwesen-Werkeleien geht es zur Zeit trotz Hitzeschwerfälligkeit auch wieder etwas voran. Heute kam ich zum Kleidchen-Nähen für zwei neue Mitbewohnerinnen, was anfangs ungemein langsam, mit der Zeit zum Glück aber immer flotter von der Nähmaschine lief. Das „Dinge-einfach-tun“ ist eben wirklich das einzige, was hilft….

 

 

 

 

Wie so oft ist dieses Katzenkind noch ohne Mimik. Aber bald wage ich mich daran und bin schon gespannt, wer da zurückblicken wird….

 

Und Ihr?

Ist es bei Euch eher kühl (habe ich vom Norden so munkeln hören…)?

Oder habt Ihr auch schon Glühwürmchen tanzen sehen?

Wie auch immer, ich wünsche Euch eine frohe Zeit,

Eure

Frau Wollwesen.

 

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Mysterious creatures – Geheimnisvolle Wesen

 

 

Today really was a beautiful day of early summer.

Bees humming everywhere, flowers showing their loveliest blosssoms and grass and leaves shining in such a wonderful green colour as one can only see in May.

As I sat at my doorstep after lunch, a mug of coffee in my hands and listening to all the birds singing their spring songs, Madleina came silently to my side. She took my hand and pulled me towards the garden. I felt a bit tired but when I saw her begging face I gave into her will and let her lead me down the garden path.

She gave me a sign to squat and keep silence. We sat there for a few minutes when I heard this strange sound.

 

Heute war ein wunderschöner Frühsommertag.

Bienen summten, überall blühten wunderschöne Blüten und das Gras und die Blätter leuchteten in diesem ganz besonderen Mai-Grün…wisst Ihr, was ich meine?

Als ich nun nach dem Mittagessen mit der Kaffeetasse in der Hand auf unserer Haustürschwelle saß und den Vögeln beim Singen zuhörte, kam leise Madleina an meine Seite. Sie nahm meine Hand und zog mich wortlos in den Garten. Ich war erst ein bisschen müde und unwillig aber als ich ihr bittendes Gesicht sah, gab ich nach und ließ mich den Gartenweg hinunterführen.

Sie gab mir ein Zeichen, mich hinzuhocken und leise zu sein. Nach einer Weile hörte ich auf einmal dieses seltsame Geräusch.

 

 

 

 

At first it sounded like an oldfashioned car horn to me. But then I realized that it was the voice of an animal! Madleina pulled away some twigs and leaves and there I saw him:

 

Zuerst musste ich an eine altmodische Autohupe denken. Aber dann begriff ich, daß es die Stimme eines Tieres war! Madleina zog ein paar Zweige und Blätter beiseite und da sah ich ihn:

 

 

 

 

 

She told me his name was Rupert and that she got to know him a few days before.

„Oh please, can he stay with us?“

„A pheasant?“ I replied hesitantly. „But won`t he be eaten by our cat?“

„Surely not! I will take good care of him!“and suddenly there was a dangerous spark in her eyes.

And of course I gave in. What else could I do?

Madleina was blissfully happy and took him tenderly in her arms. They walked together through the entire garden and she showed him every flower she knows (and of course she knows them all!).

 

Sie sagte mir, er hieße Rupert und sie habe ihn vor ein paar Tagen kennengelernt.

„Bitte, bitte, kann er bei uns bleiben?“

„Ein Fasan?“ antwortete ich zögernd. „Aber wird unser Kater ihn nicht fressen?“

„Natürlich nicht! Ich werde gut auf ihn aufpassen!“ sagte sie mit einem gefährlichen Funkeln in ihren Augen.

Natürlich gab ich nach. Was hättet Ihr getan?

Madleina war überglücklich und schloss ihn zärtlich in ihre Arme. Zusammen gingen sie durch den gesamten Garten und sie zeigte ihm jede Blume, die sie kennt (und natürlich kennt sie alle!).

 

 

 

 

 

But when they came to the bird bath there was another mysterious creature:

 

Aber beim Vogelbad angekommen, war dort das nächste geheimnisvolle Tier:

 

 

 

 

 

 

A kingfisher!

But he instantly flew away and wasn´t seen again….

Others came… and vanished as well…

 

Ein Eisvogel!

Aber er flog sofort davon und wurde nicht mehr gesehen…

Andere kamen… und verschwanden genauso….

 

Wren – Zaunkönig

By now, the sun has gone down and Madleina and Rupert are sleeping outside on our porch nestled together in a small bed. Thus they can hear the nocturnal sounds of the garden and smell the sweet scent of the roses.

Nun ist die Sonne untergegangen und Madleina und Rupert schlafen zusammen draußen auf der Terasse in einem kleinen Bett. So können sie die nächtlichen Geräusche des Gartens hören und den süßen Duft der Rosen riechen.

Schlaft alle gut!

Sleep well everybody!

Frau Wollwesen

Linked with Frontier Dreams und Creadienstag.