Basar, Basar….

 

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Liebe Leute,

hier im Hause Wollwesen geht es gerade recht trubelig zu!

Das Basarwochenende bei uns an der Waldorfschule steht vor der Tür und Frau Wollwesen weiß manchmal nicht mehr so recht, wo ihr der Kopf steht…(dabei müßte sie dafür nur einmal kurz in den Spiegel schauen). Sie ist noch viel am Werkeln und Vorbereiten und gerade jetzt streikt auch noch das Internet (dieser Post entsteht also mit Handy-Modem-Hilfe und ist deshalb eher kurz und bündig).

So gibt es also von mir (siehe Bild oben), Frau Katz, die letzten Infos:

Wer am Samstag in Freiburg ist und gerne einmal Frau Wollwesen an ihrem Stand begegnen möchte (wo ich auch sein werde), kann dies von 11-17 Uhr an obengenanntem Ort tun.

Außer mir gibt es noch weitere Filz-Wollwesen, Wollbilder, Filzschalen u.a. zu sehen und zu erwerben.

Ach ja:

Sie ist auch gerade noch rechtzeitig fertig geworden, samt Garderobe:

 

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Sie heißt übrigens „Silje“!

 

Viele Grüße an Euch alle,

sendet

Frau Katz (in Vertretung).

 

 

 

 

 

 

Heimat-Proviant

 

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Erde ist da, der Geruch danach. Und Kuh-Duft… -Duft?

An einem dieser letzten heißen Spätsommertage, morgens früh, liefere ich meine große Tochter auf einem Bauernhof hier oben im Schwarzwald ab. Zusammen mit einer Schulfreundin wird sie hier die nächsten 3 Wochen verbringen, im Stall und auch sonst mithelfen, bei allem, was so an Arbeit ansteht. In der 9. Klasse in der Waldorfschule steht das auf dem Lehrplan und wir alle sind recht gespannt, wie es „so werden wird“.

Ein paar Tage später wird sich herausgestellt haben: Es ist ganz prima, und meine Große scheint gut ohne uns Eltern und Geschwister dort auszukommen. Wie schön! Und heimlich wird mir doch etwas wehmütig ums Herz, da die Zeit des Flügge-Werdens in gar nicht mehr so weiter Ferne zu liegen scheint…

Am letzten Tag vor ihrer Abreise hat dieses September-Kind noch Geburtstag gehabt. Dazu bekam sie unter anderem eine von mir genähte „Bento-Bag“, ein japanisches Knoten-Täschchen. Gefüllt war es mit Anti-Heimweh-Medizin: Fotos, Schokolade, ein Fläschchen „Heimatduft“….

 

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Ob es schon in Gebrauch war, weiß ich nicht, aber zumindest ist es für mich tröstlich, zu wissen, daß sie es dabei hat.

Die kostenlose englische Anleitung findet man hier.

Verwendet habe ich als Außenstoff Leinen und als Futter einen japanischen Stoff mit Libellen-Motiv, hier erworben.

 

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Nachdem ich übrigens die zwei Mädchen abgeliefert hatte, zog es mich auf dem Heimweg noch an den See, an dem wir schon letztes Jahr um diese Zeit herum waren.

So früh am Tag war außer einem Angler und mir niemand dort und es war einer der schönsten Bademomente dieses Jahres…

 

 

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Wer weiß ob es auch der letzte war?

 

Ich grüße Euch herzlich,

Eure

Frau Wollwesen.

 

Verlinkt mit Creadienstag.

Ein Kleid mit Geschichte

 

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Dieses vergangene Wochenende hat mich ganz schön – bewegt.

In vielerlei Hinsicht.

Meine Tochter hat vor Eltern, Schülern und Lehrern ihre 8.Klassarbeit vorgestellt (wir sind an einer Waldorfschule).

Ein Projekt, das sie und auch uns seit Beginn dieses Schuljahres begleitet.

Aufgabe war es, einen praktischen und einen schriftlichen Teil zu erarbeiten und alles schließlich in einem Vortrag zu präsentieren. Eine ganz schöne Herausforderung, die nicht immer einfach war.

Recht schnell stand ihr Entschluß fest, daß sie ein festliches Kleid nähen wollte. Dazu kam die Idee, eine Geschichte zu schreiben und passende Bilder dazu per Lavendeldruck auf das Kleid zu übertragen.

Den Lavendeldruck hatte ich hier kennengelernt und mit meinen Kindern zuhause weiter ausprobiert.

Die Geschichte, die sie schrieb, handelt von der Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Pferd. Entsprechende Fotos suchte sie sich im Internet zusammen und bearbeitete sie mit ihrem Vater am PC, so daß sie möglichst kontrastreich waren.

Den Schnitt für das Kleid haben wir von der Schnittquelle besorgt, da ich mit diesen Schnitten schon etwas Erfahrung habe. Was wir dabei übersahen, war, daß dort unter Nähkenntnisse eine 3 (schwierigste Kategorie) angegeben ist – tja. Später haben wir dann bemerkt, warum….;-) !

 

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Als Stoff verwendeten wir einen schön weich fließenden, weißen Polyester-Satin.

Da in der 8. Klasse generell Nähen im Handarbeitsunterricht Thema ist und sie auch daheim immer wieder an der Nähmaschine sitzt, war mein Kind schon recht geübt darin. Sie hat tatsächlich alles selbst genäht.

Zwischendurch mußten wir uns aber für das Einnähen der verdrehten Träger und des nahtverdeckten Reißverschlusses Rat bei einer Freundin holen, die Modedesignerin ist.

 

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Aufregend war es dann, die Fotos aufzudrucken.

Auf der Vorderseite klappte es sehr gut, auf der Rückseite sieht man die Nähte leider etwas betont durch das Bild.

Sie entschloß sich dann dagegen, alle ausgewählten Fotos aufzudrucken und beließ es bei den beiden (die restlichen druckte sie auf Leinwände).

 

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Da der helle Stoff sehr durchsichtig ist, mußte am Schluß noch schnell ein Unterrock genäht werden, alles zeitgleich mit Vorbereitung der Präsentation, schriftlicher Teil gar nicht zu erwähnen…..

Nun war am Samstag also der Tag der Tage und trotz Aufregung und einiger Nachtschichten vorher, klappte alles ganz wunderbar.

Ich bin ganz schön stolz auf mein September-Kind!

 

 

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Und wie man sehen kann, ist es in unserem Garten gar nicht mehr so winterlich,

der Frühling ist so gut wie da, ich weiß es und die Vögel auch!

 

Seid alle herzlich gegrüßt,

Eure

Frau Wollwesen.

 

P.S. Wer sich für Lavendeldruck interessiert, findet im Netz viele Informationen dazu. Irgendwann werde ich auch eine Anleitung dafür schreiben….

 

Verlinkt mit Creadienstag.