Wollwesen-Kurse

 

 

Wer hier öfter liest, weiß, dass mir der Wildbienenschutz hier am Tuniberg, bei Freiburg, am Herzen liegt. Über meine NABU-Gruppe hat sich ein schöner Kontakt zu Katharina Mensch vom Natur- und Tiererlebnishof Opfingen ergeben.

Der Hof ist ein Ort, wo Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene wieder einen Zugang zur umgebenden Natur, zur landwirtschaftlichen Lebensmittelgewinnung und zur Nutztierhaltung erfahren können.

http://www.natur-und-tiererlebnishof.de/s/cc_images/cache_43679638.jpg?t=1428657610

Die dort eingesetzten Tiere sind ausschließlich reinrassige, seltene und/oder vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, wie z.B. Angorakaninchen, Sundheimer Hühner, weiße Bergschafe, Dexter- (Miniatur-)Rinder und und und…..

Ausserdem werden Wildblumenwiesen angelegt und die dadurch angelockten Insekten bestaunt, Obst von Streuobstwiesen geerntet und alte Gemüsesorten angebaut.

 

Viele andere Projekte ergänzen dieses schöne Angebot, über die Ihr Euch am besten selbst auf der Homepage informieren könnt.

Und:

 

Zu meiner großen Freude werde ich dieses Jahr dort zwei Filzkurse anbieten:

Einen Kinderfilzkurs im Sommer (bitte nach unten scrollen!)

und

einen Erwachsenen-Kurs im Herbst zum Thema „Wollbilder“.

Wer Lust darauf bekommen hat, kann sich gerne direkt beim Natur- und Tiererlebnishof anmelden, ich freue mich natürlich über Euer Kommen (oder Eure Kinder ;-)!

 

Wer nicht so lange warten will, kann ebendort auch zum Jungtierfest  kommen, es findet statt am 27. Mai 2017 (Eindrücke vom letzten Jahr bekommt man hier). Es wird einen Wollwesen-Verkaufsstand und eine Filz-Aktion für Kinder geben.

Dann wird dieser hier vielleicht auch mit dabei sein (aber hoffentlich mit Augen!):

 

 

Ich wünsche Euch allen ein frühlingsgrünes Wochenende,

Eure

Frau Wollwesen.

 

 

Übergang

 

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Ein wunderschönes neues Jahr 2017 wünsche ich all´ meinen Blogleserinnen und Bloglesern!

Hier bei uns liegt seit gestern Schnee und macht so die Ferien für die Kinder zu „echten“ Winterferien. Ein Schneemann steht im Garten und gestern Abend leuchtete eine Schneelaterne im Dunklen.

Mir gefällt besonders die Helligkeit, die der Schnee in die Winternächte bringt und die Gemütlichkeit im Inneren des Hauses.

Viele Feste und Zusammentreffen mit netten Menschen liegen jetzt hinter uns, manche stehen auch noch vor der Tür, bevor in der nächsten Woche das „ganz normale Leben“ wieder startet (wovor mir immer ein bisschen bang ist, muss ich gestehen!)

So fühlt sich gerade alles an, als ob wir aus der Zeit gefallen wären, in einer Parallelwelt lebten, jenseits von Zeitdruck und Verpflichtungen des Alltags.

 

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Etwa so komme ich mir immer wieder einmal vor (leider auch nicht all zu oft mit dieser beschwingten Leichtigkeit!), dann blättere ich in meinen geliebten „Heftchen“ (s.u.) und träume von unendlich viel Zeit für unendlich viele Strickprojekte…..Seufz!

 

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In der Realität sind es gerade hauptsächlich zwei:

Einerseits meine Anfang Dezember begonnene „Orchard Grass Stole“, die langsam und mehr oder weniger stetig vorankommt, hier vor unserem verschneiten Vorgarten abgelichtet:

 

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Ich bin ganz verzückt, dass ich es irgendwie hinbekomme, ein Lace-Muster zu stricken, wovor ich immer große Hochachtung hatte (und noch habe). Und es sieht einfach so schön aus, jawohl!

Zweitens, Maeve von Carrie Bostick Hoge, ein Projekt, das ich schon lange geplant und auch die Wolle gekauft hatte. Ich verwende Drops Nepal in Hellgrau, ein Garn, das ich schon öfter verstrickt habe und sehr gerne mag. Allerdings scheint es mir für diese Jacke nicht unbedingt sehr geeignet zu sein. Das in der Anleitung verwendete Garn enthält ausser Merino und Alpaca zusätzlich Bambusfaser, was, denke ich für den schönen „Fall“ der Jacke verantwortlich ist. Ich fürchte, mein Exemplar wird etwas steifer werden…

Zu Stricken ist das Ganze recht ungewöhnlich: Man beginnt am Bündchen des einen Ärmels in Runden, strickt diesen bis zur Achsel und wechselt für das Rückenteil, welches flach gearbeitet wird, auf eine Rundstricknadel. Dann weiter bis zum nächsten Ärmel und schliesslich zu dessen Bündchen. Man erhält also zunächst eine Art langen Schlauch, woran später ein weiter Schalkragen angestrickt wird (so weit bin ich aber noch nicht).

 

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Und:

Morgen scheint mir eine realistische Chance zu bestehen, dass ich meiner Nähmaschine einen längeren Besuch abstatten kann! Hier liegt schon ein zugeschnittenes Oberteil herum und wartet darauf zu einem Shirt Vlotho verarbeitet zu werden. Da ich im Nähen nach wie vor nicht so viel Übung habe wie im Stricken, bin ich immer etwas gespannt, ob auch alles klappen wird (obwohl ich mich sowieso meist nur an die einfachen Schnitte wage). Aber in den letzten Wochen fällt mir auf, dass ich mehr und mehr in meinen selbstgenähten (und natürlich -gestrickten) Kleidungsstücken unterwegs bin, was mir einfach gut tut. In Klamottenläden verschlägt es mich nur noch selten, meist wegen meiner Töchter und die Qualität der angebotenen Sachen überzeugt mich auch immer weniger.

 

Zuletzt möche ich Euch noch auf die „Stunde der Wintervögel“ am kommenden Wochenende hinweisen.

Der Naturschutzbund Deutschland ruft zur Zählung der Vögel auf, die im Laufe einer Stunde z.B im eigenen Garten zu sehen sind. Näheres finde man hier.

Durch die Wildbienen-Gruppe hier am Tuniberg, bei der ich immer wieder einmal aktiv mit dabei bin, fühle ich mich dem NABU inzwischen recht verbunden und bin recht stolz, dass ich ihn durch Verkauf meiner Wollbilder-Postkarten durch zwei Freundinnen in der Vorweihnachtszeit nun auch mit einer Spende unterstützen kann.

 

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Ein weiteres Motiv ist in der letzten Zeit noch dazugekommen, der Distelfink (oder Stieglitz). Er war Vogel des Jahres 2016.

 

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Vielleicht habt ihr es ja auch schon gehört (bevor der Schnee fiel…): Die Vögle sangen hier bei uns schon wieder recht frühlingshaft….!?

Ob sie ihn einfach herbeisingen wollen? Oder das sonst noch etwas zu bedeuten hat?

Wir werden es sehen….

 

Ich grüße Euch alle herzlich,

wünsche einen guten, langsamen, Start in das neue Jahr,

Eure

Frau Wollwesen.

 

Verlinkt mit Creadienstag und Maschenfein.