Sonntagsfreude: Draussen!

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So schön war es heute, herrlich warm und strahlend!

Mit dem Februar-Kind war ich daher wieder an meinem/unserem Lieblingsort (wie schon damals).

 

 

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Wie schön, wenn man mit nackten Beinen durch die Wiesen laufen kann (nur bei der großen Trauerweide gab es leider zu viele Brennesseln – autsch!).

Im Wald sammelten wir Stöckchen, da nächste Woche in der Klasse dieses Kindes ein (Modell-)Hausbau-Projekt ansteht. Und dort fanden wir wilde Maiglöckchen.

 

 

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Bald hatten wir genug gesammelt und außerdem war es uns im Schatten des Waldes inzwischen doch etwas kühl geworden.

In der Wiese sitzend wurde mir schnell wieder warm. Das Kind brachte mir Blumen und pustete Löwenzahnschirmchen in die Welt hinaus.

Sorglos und leicht ums Herz saß es sich da…

 

 

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Diese Sorglosigkeit und kindliche Unbekümmertheit, gerne würde ich sie in meinen Alltag, in die beginnende Woche mitnehmen.

 

 

 

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Kastanienblüten – kleine Kunstwerke, verstreut um uns herum im Gras.

 

 

 

 

 

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Mögen Euch Leichtigkeit und Frohsinn durch die kommende Woche begleiten,

Eure Frau Wollwesen

 

 

Und hier gibt es noch mehr Sonntagsfreude!

 

 

 

Wollwesen-Einblicke

Wie hier versprochen, möchte ich heute etwas über die Projekte schreiben, die mich seit einiger Zeit begleiten.

Mein Wunsch ist es, Tiere und Puppen aus Filz herzustellen und zwar in der klassischen Waldorfpuppengröße.

Dafür musste ich eine ganze Weile tüfteln. Sie ganz in der Aufbautechnik (wie z.B. für kleinere Tiere in diesem Buch dargestellt) herzustellen, scheint mir zu aufwändig und langwierig.

So beschloß ich, zunächst mithilfe einer Schablone einen Hohlkörper zu filzen. Diese Hülle wird anschließend mit Wolle ausgestopft, was schon im nassen Zustand geschehen kann. Das ermöglicht es mir, das Tier bzw. die Puppe noch zu modellieren und in Form zu bringen. (Einen Eindruck davon bekommt man bei diesem Beitrag. Hier ist bisher nur der Kopf gefüllt.)

Ist dies geschehen, schließe ich noch die für das Ausstopfen benötigte Öffnung am Rücken durch ein eingenähtes Stück Filz.

Der große Vorteil des Naßfilzens ist natürlich, z.B. eine Nasenrundung gleich mit einfilzen, Ohren oder Schwänze bzw. Schafslocken gestalten zu können.

Auch verschiedene Farbtöne z.B. für die Wangen oder Augen filze ich so einfach von Anfang an mit ein.

Dieser Prozeß, wenn aus schlichter Vlieswolle schließlich ein Wesen mit ganz eigenem Ausdruck und Charakter entsteht – das finde ich faszinierend.

Beglückend.

Und immer wieder auch nervenaufreibend.

Denn ob am Schluss  die Proportionen stimmen, das Schaf auch tatsächlich nach Schaf aussieht und nicht nach Kuh…das braucht ganz schön Übung und Geduld.

Und Mut zu Fehlern (Seufz.)

Und so lerne ich….Auch beim Nähen.

 

 

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Denn nicht nur Puppen, auch Tiere brauchen etwas zum Anziehen.

Das fand ich als Kind und meine eigenen Kinder sehen das genauso.

Und so nähe ich Kleidchen, Hemdchen, Hosen….und zeige sie meinen Mädchen. Denn sie haben meist ein untrügliches Gefühl, ob etwas stimmig ist, oder nicht.

 

So – und heute zeige ich Euch:

 

Ronja.

 

 

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Sie heißt so, seitdem sie diese unbändige Lockenfrisur bekommen hat.

Vorher sah sie eher nach, hmmmm – Elizabeth aus. (Wie hier.)

Aber jetzt ist sie anders.

Klar, die wilde Räubertochter aus Astrid Lindgrens Buch ist sie auch nicht ganz.

Aber sie liebt es, draußen zu sein und den Bienen beim Summen zuzuhören.

Und in den weiten Mai-Himmel zu schauen.

In Blumenwiesen zu sitzen und Erdbeeren naschen – das ist was!

 

 

 

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Der Stoff für dieses Kleid ist von Kiseki. Ich liebe diese japanischen Stoffe einfach!

 

 

 

 

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Hier mit Dutt und fast fertiggestelltem Streifenkleid (der Stoff stammt von einem Kleid des Februarkindes).

 

 

 

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Nun ist es schon recht spät, für heute schließe ich.

Aber bald mehr.

Für wen wohl dieses Jäckchen ist?

 

 

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Bis bald,

es grüßt,

Frau Wollwesen

 

 

 

Sonntagsfreude: Regen-Ruhe

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Nach vielen Aktivitäten an diesen freien Tagen (1.Mai-Feier im Seventies-Look, Schulputz u.a.) genieße ich heute die Zeit hier bei uns zuhause. Der Regen gibt sozusagen die „Erlaubnis“, einfach ein bisschen herumzufaulenzen und Dinge zu tun, die Freude machen.

So habe ich eine schöne Zeit mit der großen Tochter in der Küche verbracht, ich beim Kochen, sie beim Cookies-Backen (für ein Referat über Nordamerika morgen).

 

 

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Das Rezept haben wir hier gefunden. Und das Ergebnis ist seeeeehr lecker!

 

Außerdem schwelge ich gerade in Flieder-Freude. Die verschiedenen Farbtöne haben es mir angetan….

Und da es hier in der Nähe eine Stelle mit unglaublich vielen Büschen gibt, war ich gestern mit dem Februar-Kind dorthin unterwegs. Nicht ganz offiziell wahrscheinlich, aber für die kleine Menge, die wir uns stibitzt  haben, denke ich, entschuldbar.

Dieses jüngste Kind ist gerade in der „Neue-Wege-entdecken“-Phase und es war wunderbar, mit ihr unterwegs zu sein. Das Wetter eigentlich auch nicht so schön, aber das spielte keine Rolle. Ihre Fröhlichkeit war richtig ansteckend….

 

 

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Für die nächsten Tage habe ich mir vorgenommen, hier mehr Einblick in meine Filzerei (und Näherei, Strickerei) zu geben.

Ich bin zur Zeit mit den unterschiedlichsten Dingen beschäftigt, die alle ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen und wohl auch noch nicht so bald alle beendet sein werden. Aber ich finde, es kann ja durchaus gut sein, kleine Entstehungs-Einblicke zu geben (ich muss mir da selbst etwas Mut zusprechen, merke ich).

 

Also auf bald,

geniesst diese freie Sonntags-Zeit noch,

Eure Frau Wollwesen.

 

Sonntagsfreude – mehr davon hier bei 60° Nord!