Weihnacht

 

Die Christrose (Helleborus niger),

eine Heilpflanze der homöopathischen und anthroposophischen Medizin , die zu der Familie der Hahnenfußgewächse zählt, kommt hier zu Euch.

Natürlich nicht überraschend , da sie als pflanzliches Symbol für die Geburt von Jesus Christus und somit für die Wiedergeburt des Lichts, des Lebens, steht.

Mit stiller Kraft steht sie bei Kälte und sogar Eis und Schnee im Garten und wer sich die Zeit nimmt und sich in ihre Mitte vertieft, kann zu Klarheit und Stille gelangen.

Und genau das wünsche ich Euch für die kommenden Tage:

Den Trubel, den Lärm, alle Hektik hinter Euch lassen zu können und eintauchen zu können in das Leise, das Stille,

den Zauber

von Weihnachten.

 

Eure

Frau Wollwesen.

 

 

 

 

Mittsommer

 

Eine heiße und prall gefüllte Zeit ist das gerade, in der wir uns befinden. Die Johanni-Feuergeister scheinen gerade ihre Pflicht überzuerfüllen und so ein bisschen kühles Nass täte uns allen sehr, sehr gut…..

Eine Augen-Wohltat ist daher schon dieser Gartentisch, den unsere große Tochter in Griechenland-Meeresblau-Ton angestrichen hat. Wahrscheinlich ist sie ein bisschen von unserem nicht mehr so fernen Kreta-Sommer-Urlaub inspiriert worden.

Im Garten schwirrt, brummt und summt es tagsüber um die Wette, vor allem am Lavendel flattern Kohlweißlinge, daneben machen sich Hummeln und Bienen die besten Plätze streitig.

Manchmal braucht es einfach etwas Geduld, bis bestimmte Pflanzen im Garten heimisch werden. So freue ich mich dieses Jahr sehr über Rosenmalve, Natternkopf und Muskatellersalbei, alles Pflanzen, die gerne auch von Wildbienen aufgesucht werden. Und ganz klein sind diese oft, man übersieht sie leicht.

 

 

 

 

 

 

Durch den Wechsel an eine neue Arbeitsstelle war ich die letzten Wochen ziemlich eingespannt. Nun ist wieder mehr Zeit und Muße da zum Filzen und auch zum Stricken.

Das kleine Meerschwein habe ich Euch ja letztens schon gezeigt, nun ist es bereits „umgezogen“…

 

 

… und ich habe einen neuen kleinen Wollwesen-Freund einziehen lassen:

 

 

 

 

Die vielen Schmetterlinge um mich herum inspirieren mich außerdem – mal sehen, was da noch daraus entsteht….?

Dieser hier wollte vor ein paar Tagen meinen (schon etwas abgenutzten) Schuh gar nicht wieder verlassen:

 

 

Und so schnell wie dieser Bläuling schließlich doch davon flatterte, so bald wird auch diese Mittsommerzeit wieder verflogen sein!

Also aufgehört zu jammern und stattdessen schöne schwedische Musik angehört, die einfach wunderbar passt gerade (und die wir auch in meinem Chor singen, was ein großes Glück ist, finde ich):

Kraja – Limu limu lima/Lille Lasse

 

 

Und da ich gedanklich eben manchmal schon im Herbst zuhause bin, sieht mein aktuelles Strickprojekt so gar nicht sommerlich aus:

 

 

Ein dickes Merino-Alpaca-Garn auf noch dickeren Nadeln?

Ich habe mich in diesen Pulli verliebt!

Und da ich im Oktober ein kleines Irland-Abenteuer plane (und weiß, wie sehr man dort frieren kann…) habe ich sofort losgelegt. Wie schnell sich das strickt im Vergleich zu meinen anderen Projekt(en) mit 3er-Nadeln!

Noch ein kleiner Herbst-Vorblick gefällig?

 

 

Aber jetzt genug und wieder zurück zum Meeresblau…

 

 

Liebe Grüße an Euch alle,

Eure

Frau Wollwesen.

 

 

Verlinkt mit Creadienstag.

 

 

 

 

 

Natur-Momente

 

 

 

 

 

 

Gefüllt, randvoll – so fühlt sich mein Leben gerade an.

Je nach Gemütszustand und Schlafpegel positiv oder negativ interpretierbar.

Aber so, wie im Außen, in der Natur, sich gerade alles dem Sonnenhöchststand annähert und in Wachstum und Farbigkeit alles im Wettstreit miteinander zu stehen scheint, so drängt sich auch in meinem Alltag alles dicht an dicht. Viel Arbeit, viele Schulaktivitäten und anderes.

Das kreative Schaffen, die Filzerei vor allem, kommt oftmals wieder zu kurz. Und das, obwohl nicht mehr allzu viel Zeit bis zu meinem Marktstand im Spätsommer verbleibt….

Doch dann gibt es diese Zeitfenster, die kleinen Türen, die mich aus dem Alltag herausführen und hinein in diese wunderbare, wunderschöne Welt der Tiere, der Pflanzen. So geschehen heute morgen, auf meiner Joggingrunde, wo mich die Fülle der blühenden Pflanzen und die sie aufsuchenden Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere zutiefst gefreut haben. Die vielen verschiedenen Geräusche dieser Tiere außerdem, das Summen, Sirren, Brummen und Zirpen.

Es ist dann wie ein zutiefst Wieder- zu -mir -selbst -kommen, lebendig werden, still werden.

 

 

 

 

 

Auch in unserem Garten kann ich solche Momente immer wieder einmal erleben. Ebenso an dem kleinen Teich, der sich von der Wasserqualität her zum Glück auch wieder erholt hat. Libellen schwirren über ihn hinweg, die Fische schnappen nach Fliegen…

Und in unseren Büschen saßen heute Abend die unterschiedlichsten gefiederten Gäste:

 

Sumpfmeise

 

 

 

Rotkehlchen

 

 

 

 

Zaunkönig

 

 

 

 

 

Kohlmeise

 

 

Gartenrotschwanz

 

 

 

In den letzten Wochen hat es immer mal wieder der ein oder andere Vogel von meiner Phantasie in die Realität geschafft – so ein Glück!

Und so flattern sie weiter zum Creadienstag!

 

Habt es alle gut,

hütet Euch vor Blitz und Donner (falls dies bei Euch auch so oft vor kommt, wie bei uns zur Zeit),

Eure

Frau Wollwesen