Sommer-Pause

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Wahrscheinlich habt Ihr schon gemerkt, dass bei mir und den Wollwesen gerade eine Pause angesagt ist….nun ganz offiziell noch eine Nachricht hier auf dem Blog!

Nachdem die ganz besonders heißen Tage erst einmal vorbei sind, genieße ich einfach das unbeschwerte Gefühl des Draussen-Seins.

Ich fahre viel Fahrrad, was ich ganz wunderschön finde und mich allem um mich her ganz nah sein lässt. Blauer Himmel mit weißen Wolken, ein kleiner Flusslauf mit überhängenden Weidenzweigen und klarem Wasser, tanzende Libellen am Uferrand….

 

 

 

Diesen Sommer fahren wir nicht weg, Arbeitstage werden sich mit freien Tagen abwechseln.

Und es wird schöne kurze Unternehmungen geben, auf die ich mich schon seeeehr freue:

  • Eine weitere Esel-Wanderung, diesmal mit Übernachtung.
  • Ein Webkurs bei Wollknoll.
  • Ein Verwandtschafts-Besuch in N-Deutschland, bei dem wir die große Tochter von ihrem WWoof-ing-Abenteuer abholen werden und die mittlere zu einem ebenfalls spannenden Praktikums-Aufenthalt hochfahren

Nicht zu vergessen die hoffentlich vielen freien Stunden zum Nähen, Filzen und Stricken!

Da gibt es nämlich einige angefangene Projekte:

 

 

Ein Emma-Top, bei dem hauptsächlich noch die Träger des Rückenteils zu stricken sind. Ich hoffe, das Ganze wird nicht zuuuu kurz werden….. aber hübsch ist es auf jeden Fall und die richtige Art und Menge an Garn war hier sogar noch vorhanden….

Die geknöpfte Tunika aus dem Buch „Nähen im japanischen Stil“. Ein Projekt, das ich parallel mit meiner großen Tochter nähe, was viel Freude macht. Es ist nicht zu schwierig, aber ich lerne dazu, z.B., wie man einen Ausschnitt-Schlitz einfasst mit Schrägband.

 

 

Und:

Tiere und Bäume des Waldes filzen. Dies ist mein selbstgewähltes Thema für meinen diesjährigen Stand am Basar unserer Schule. Und ich sage Euch:

Ich habe so viel Freude dabei, warum, kann ich gar nicht so genau sagen. Ich liebe es einfach, diese Tiere zu formen und sie entstehen zu sehen.

Auch eine neue Puppe entsteht, die natürlich auch eine Jacke und Kleider benötigt:

 

 

Ihr seht, es wird nicht langweilig werden!

Hier auf dem Blog werde ich mich im September wieder melden.

Bis dahin eine schöne leichte Sommerzeit für Euch!

 

Eure

Frau Wollwesen.

 

 

Loslassen

 

 

 

 

 

 

 

 

So, heute ist der Tag des Packens gekommen.

Die Filzsachen bleiben hinter zugezogener Tür, in drei Wochen dann, werden sie eingepackt und ich mache mich auf den Weg zum Kunsthandwerkermarkt in Freiburg`s oberer Altstadt.

Das Gefühl ist vorher immer das selbe:

Hätte nicht noch mehr fertig werden können….hätte…sollte….

Aber die Freude bei der Arbeit soll mir nicht abhanden kommen und so ist der Zeitfaktor einfach nicht das entscheidende Kriterium. Sondern: Das Wesen eines Tieres einzufangen, hinterher das Gefühl zu haben: Da schaut jemand zurück in meine Augen.

Also lasse ich los und freue mich auf andere Werkeleien im Urlaub und auf Malen und Lesen.

Tatsächlich habe ich mir auch in den letzten Tagen „erlaubt“ statt der Filzwolle wieder einmal Stoff und Schere in die Hand zu nehmen.

Herausgekommen ist ein wunderbar luftiges Ferienkleid:

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe es nach dem Schnitt von Rosape Kleid Nr.4 genäht und einen simplen Bindegürtel ergänzt.

Ich liebe den weichen senffarbenen Baumwoll-Musselin-Stoff mit kleinen Sternchen und überhaupt das ganze Kleid! Es hat Taschen, ein riesiger Pluspunkt, finde ich!

Und ausserdem seht Ihr auf dem untersten Foto, dass ich das Filzen dann doch noch nicht ganz gelassen habe:

Eine weitere Tagebuch-Hülle, diesmal mit griechischem Olivenzweig-Motiv ist entstanden. Und meeresblau sollte sie  sein.

Ein kleiner Reise-Aquarellkasten wandert auch mit in den Koffer. Hoffentlich nehme ich mir die Zeit, wieder einmal mit Farben zu spielen.

 

Nun wünsche ich Euch allen eine erholsame Zeit,

wo auch immer Ihr sein mögt!

Habt es ganz schön,

es grüßt

Frau Wollwesen.

 

 

PS: Auch meine Läden bei Dawanda und Etsy machen eine Weile Urlaub!

 

 

 

 

Esme-Tunika (grün, grün, grün….)

 

Schon Ende der Winterferien ist dies hier entstanden, während meine mittlereTochter an ihrem Kimono für die 8.Klassarbeit nähte. Zur Unterstützung setzte ich mich auch an die Nähmaschine (nicht ganz uneigennützig) und nähte mir diese Esme-Tunika aus dem Buch von Lotta Jansdotter in (wie kann es anders sein) Grün. Mit Ranken (auch nicht überraschend).

1,5 Jahre ist es her, sagt mir mein Blog, dass ich mein Esme-Top genäht habe und inzwischen trägt es meine große Tochter. Denn, wie damals schon vermutet: Auf Dauer fand ich es einfach zu groß für mich an den Schultern (ich hatte die Größe S gewählt).

Nun also eine Nummer kleiner (die Schultern sind so optimal) und in Kleidlänge, dazu in sehnsuchtsvoller Frühlingsfarbe – ein Baumwollstoff aus einem Stoffladen vor Ort.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu passen gut meine Strickjacke Liv vom letzten Frühling und das Black Hawthorn-Tuch.

 

 

 

 

 

 

Denn ganz so warm, wie es auf diesen Fotos aussieht, ist es nun doch nicht…..

Aber die ersten Blumensträußchen werden schon gepflückt!

 

 

 

 

Auf nun zu RUMS!

 

 

Grüne Grüße

von

Frau Wollwesen.