Frühlingsfest

 

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Schön ist es, die Kraft des Frühlings zu spüren, zu feiern!

Und nun ist er einfach da. Wir haben ihn begrüßt mit Osterfeuer und Eiersuche, mit üppigem Essen und Beisammensein.

Und das wünsche ich Euch allen, die Ihr hier lest, ebenso:

Eine gute Zeit miteinander, Zur-Ruhe-Kommen, Freude am und Vertrauen ins Leben…

 

 

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Eine ganz besondere Freude kam plötzlich noch am Samstag per Postbote zu mir:

 

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Dieses Schneckenkind habe ich bei einer Verlosung auf dem Augentrost-Blog gewonnen!

Und allein schon das Auspacken war ein Genuß, so schön war es verpackt! Vielen Dank an Dich, liebe Delia!

Nun ruht es hier in einem Moosbett:

 

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Viele frohe Grüße an Euch alle,

Eure

Frau Wollwesen.

 

 

 

Tutorial: So kommt Dürer`s Hase auf die Kissenhülle (Lavendelstoffdruck)

 

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Nun ist es tatsächlich Frühling, unverkennbar! Und heute fühlte es sich schon derartig österlich an, dass es eine wahre Freude war, oder ?

Ähnlich wie vor Weihnachten geht es mir jedes Jahr gleich: Ich habe Lust zu werkeln, diese Vorfreude ganz konkret auf den Tisch oder sonst-wohin-auch-immer zu bringen. Da wir in letzter Zeit viel mithilfe von Lavendelöl bedruckt haben, lag nahe, dies wieder zu tun. Für diese Technik braucht man nicht sehr viel und darum eignet sich das nun folgende Tutorial vielleicht auch für das viel zitierte Geschenk oder Mitbringsel auf die letzte Minute:

 

Man benötigt dafür:

Stoff (in meinem Fall eine bereits fertig genähte Kissenhülle aus Leinen)

Freezer Paper (nur für dünne Stoffe, wie z.B. Seide), hilft, das Verschieben des Stoffes zu verhindern

Lavendelöl, z.B. dieses

Fotomotiv als Laserdruck/-kopie (Schwarzweißbilder unbedingt auch als Farbbild ausdrucken!)

Kreppklebeband

Pinsel

Pfannenwender o.ä.

Bügeleisen

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Dies war mein Motiv: Dürer`s berühmter Hase, wie man ihn z.B. bei Wikipedia findet, als Laserdruck.

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Hier die Kissenhülle aus Leinen. Sie hat einen Reißverschluß auf der Rückseite, weswegen ich innen ein abwaschbares Buch eingelegt habe, damit man den Abdruck davon später nicht im Bild sieht.

Möchte man z.B. auf Seide drucken, schneidet man sich ein Stück von dem oben erwähnten Freezer Paper in ähnlicher Größe wie das Fotomotiv aus. Dieses wird mit der glänzenden Seite zur Seide hin auf deren Rückseite aufgebügelt, damit sie sich beim Drucken nicht verzieht.

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Das Bild wird nun auf die gewünschte Stelle gelegt, mit dem Druck zum Stoff hin. Danach gut mit dem Klebeband über den Stoff bis weiter zum Tisch fixieren.

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Jetzt kommt das Lavendelöl zum Einsatz: Etwas davon in ein Schüsselchen füllen und mit dem Pinsel auf der Bildrückseite verteilen. Dabei kann man noch gezielt auswählen, was übertragen werden soll und was nicht.

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Und jetzt der Pfannenwender: 8-10 Minuten lang fährt man nun in kreisenden Bewegungen mit etwas Druck über die Bildrückseite, um die Farbe auf den Stoff zu übertragen.

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Dann löst man die Klebestreifen und mit ihnen das Papier vom Stoff. Und sieht nun (hoffentlich) einen wunderbaren Stoffdruck. Dieser muß noch durch Bügeln fixiert werden (mit einem Stück Papier dazwischen).

Und, siehe da:

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Es hat geklappt!!!

Hier das ganze Kissen neben dem Osterkater auf dem Sofa:

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Nun überlege ich, ob ich das Ganze noch etwas verzieren soll. Dieses wunderschöne Spitzenband habe ich letztens erst geschenkt bekommen:

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Zur Probe mal aufgelegt:

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Das gefällt mir eigentlich ganz gut…was meint Ihr? Aufnähen oder lieber nicht?

So, vielleicht habt Ihr nun ja auch Lust auf diese umweltverträgliche und durch den angenehmen Duft ja fast schon Wellness-Methode (hihi!) bekommen.

Hier bei uns kommt sie immer öfter zum Einsatz, z.B. auf Herrn Wollwesens Geburtstags-T-Shirt, von der großen Tochter gemacht, mit Automotor-Schemazeichnung (tja, wir haben doch ganz schön unterschiedliche Hobbies…):

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Der Stoff kann anschliessend auch bei bis zu 40°C gewaschen werden.

Nun denn: Frohe Osterwerkelei an alle Kreativen wünsche ich,

Eure

Frau Wollwesen

P.S.: Wer gerne filzt, findet hier meine Anleitung für einen Eierwärmer vom letzten Jahr!

Verlinkt mit Creadienstag und Naturkinder.

Wollbild „Anemonen-Hüterin“

 

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Nun ist sie endlich wieder gekommen: Die Zeit der ersten zarten Blumen, die sich unter dem braunen trockenen Laub des letzten Jahres hervorwagen.

Und sobald ich dann an einem warmen Frühlingssonnentag in einem lichten Laubwald unterwegs bin, vielleicht sogar in der Nähe eines kleinen Bachlaufes, begegnen sie mir fast unweigerlich: Die feinen weißen Anemonen, die „Buschwindröschen“. Als ich diesen Namen als Kind zum ersten Mal hörte,fühlte ich mich sofort in eine märchenhafte Geschichte versetzt. Mit hellen, leichten Feen vielleicht, oder Blumenelfen, die mit leisem Kichern hinter Blättern verschwinden, sobald sie den groben Tritt eines Menschenfußes hören.

Viele Jahre später dann erzählte mir eine Freundin von ihrer Überzeugung, daß jede Pflanze von einem eigenen Wesen begleitet, behütet wird.

Da kam mir wieder das Buschwindröschen in den Sinn. Seine weiße Zartheit, gepaart mit großem Mut und dem Willen, sich zu dieser, oft noch sehr rauen und eisig kalten Zeit, aus der Erde nach oben zu bewegen. Sich der Sonne entgegen zu strecken, zu öffnen, um ihre Wärme zu spüren. Wer, wenn nicht sie, könnte Schutz und Fürsorge benötigen?

So entstand das Bild der Anemonen-Hüterin: Ein Wesen aus der Feenwelt, selbst von heller, zarter Gestalt, jedoch von der kalten Witterung nicht angreifbar. Und in der Lage, Lichtkraft zu spenden, Mut zu zusprechen. Lieder vor zu singen, in fremder, ungewohnter Sprache, doch nur für das menschliche Ohr. Für die Blumen wirksam wie ein Lebenselixier, das sie in ihrem Wachstum bestärkt. Und das schließlich nach der Blüte und über den Sommer langsam leiser wird und verklingt, sobald die kalte Jahreszeit sich erneut ankündigt.

Mit der Blume ruht im Winter auch die Hüterin, bis es wieder Zeit wird, den Kreislauf neu zu beginnen.

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Die „Anemonen-Hüterin“ ist ein nadelgefilztes Wollbild und wird von mir zum Creadienstag , zu Dienstagsdinge und Handmade on Tuesday geschickt.

Herzliche Grüße

von

Frau Wollwesen.