Wool everywhere and Singing

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This is what my workplace looks like at present time.

Wool all around and rather chaotic.

I`m preparing for the bazaar in November at my children`s school where I´m planning to sell pictures made of wool and felted bowls (you can see some of them here).

 

So sieht es momentan an meinem Arbeitsplatz aus: Wolle überall in allen Farben, kreatives Chaos.

Im November möchte ich am Adventsbasar der Schule meiner Kinder Wollbilder und Filzschalen verkaufen (die Schalen kann man zum Teil hier sehen).

 

 

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It´s good for me, that my daughters love horses.

They brought me some tail hair to use it for this racoon`s whiskers.

And more and more I try to use dried plants in my pictures, as you can see in the photo above.

Bei diesem Bild kam mir wieder einmal die Pferdeliebe meiner Töchter zugute:

Die Schnurrhaare des Waschbären sind aus den Schweifhaaren dieser Tiere gemacht (natürlich nur ausgekämmte- selbstverständlich!)

Außerdem versuche ich immer wieder gerne, getrocknete Pflanzen in meine Bilder einzuarbeiten, wie man hier auch sehen kann.

 

Speaking of horses also reminds me of this photo:

 

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I also saw some of them near to a house I like very much. It`s in the Vosges Mountains in France and I spent the last weekend there with my choir.

It´s such a beautiful landscape around it and most of the time, you only hear cockcrow or cow`s mooing. But I think last Saturday and Sunday, you could also hear some singing….

Pferde sah ich auch in der Nähe eines von mir sehr geliebten alten Hauses ( Les Melezes – der Lärchenhof, das klingt schon so schön, oder?). Es liegt in Frankreich, in den Vogesen und ich verbrachte mit meinem Chor dort das letzte Wochenende.

Die Landschaft rundherum ist wunderschön und außer Hähnen und muhenden Kühen hörte man dort wahrscheinlich nur noch unseren Gesang…

 

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But now back to wool:

I want to show you this book, which me and my children like very much:

 

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In English it´s called: „Bugs in a blanket“.

The original pictures are mainly needle felted but also sewn with fabric scraps.

The bugs look so funny and I think, the author must have had a really good time doing all this.

Dieses Buch möchte ich Euch noch vorstellen:

„Im Land der Flöhe“ von Beatrice Alemagna. Ich habe es schon vor einigen Jahren durch Zufall entdeckt und finde es einfach so lustig und kreativ gemacht mit Nadelfilzereien und Stoffreste-Collagen.

 

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And now:

Knitting. This may not be missing.

At the moment there are some projects. But the main thing is this:

 

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(The colour looks really strange on these photos.)

Pam Allen`s Morning Glory Cardigan.

I know, the original one is knitted with linen yarn. But it` s too cold for this now and I wanted wool and this sort of mustard colour.

 

Und auch die Strick-Wolle darf hier natürlich nicht fehlen.

Ich hatte richtig Sehnsucht nach einer senffarbenen Strickjacke, ich weiß gar nicht warum eigentlich….?(Die Fotos geben die Farbe allerdings recht seltsam wieder.)

Das Strickmuster des Morning Glory Cardigan`s von Pam Allen ist eigentlich für Leinengarn entworfen worden. Aber zu dieser Jahreszeit brauche ich unbedingt Wolle!

Das Stricken geht im Prinzip recht schnell voran – wenn ich zum Stricken komme!

 

So, this was a little update on creating and crafting around here,

for today it`s rather late now,

see you soon,

 

Nach diesem kleinen Rückblick auf das Werkeln der letzten Tage und Wochen bin ich recht müde geworden.

Ich sende Euch in die immer kürzer werdenden Tage hinein viel Wärme und Licht,

Eure

Frau Wollwesen

 

Verlinkt mit Yarn Along, Frontier Dreams, Creadienstag und Maschenfein.

„Der Grüne“

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Tief eingetaucht sind wir heute in die Mittagsstille am Bach, geschützt vom grün belaubten Blätterdach. Ganz unbemerkt fast, haben wir die Welten gewechselt, die laute erhitzte Stadt hinter uns gelassen und sind kurz darauf am Stall am Dorfbach angekommen.

Die Ponys und Pferde stehen still im Schatten, wedeln träge die Fliegen fort. Nach Fell- und Hufpflege machen wir uns auf den Weg. Immer wieder einmal Hundegebell, immer wieder einmal Kinderlachen. Sie spielen im Bach, Wasser spritzt, Steine rollen.

 

 

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Wir setzen ruhig unseren Weg fort, langsam. Das Wasser ist niedrig jetzt, nach der langen Hitzewelle. Wir sehen kleine Fische direkt unter der Oberfläche hin- und her zucken. Ein kurzer Trab, zu mehr kann sich das Pferdchen heute nicht aufraffen.

Zurück am Stall lasse ich die Kinder ihre Arbeit tun und setze mich in den Schatten. Leise Stimmen zwischendurch, dann wieder Ruhe. Märchenhaft ist es um mich her, das Wasser sendet Lichtreflexe auf die Blätter ringsherum.

 

 

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Da sehe ich ihn.

Lange schon ist er mir nicht mehr begegnet. Er sitzt mir schräg gegenüber auf einem Stein am anderen Ufer. Er weiß, daß ich ihn erkannt habe. Damals, als das Bild von ihm entstand, saß er am Rand des Zauns am Ende unseres Grundstücks. Bei der Zaun-Wicke. Die Blume, zu der er eine tiefe Verbindung hat. Genau wie sie Ranken am Ende ihrer gefiederten Blätter trägt, so wachsen aus seinen Fingern lange dünne Fortsätze, mit denen er sich fast überall emporziehen und festklammern kann.

So hält er sich nun damit an einem nahen Zweig fest, während er sich weit nach vorne zum Wasser beugt und sein Spiegelbild zu betrachten scheint.

Er liebt die Pflanzen der Wiesen und Wälder und ebenso liebt er das Wasser. Von allen Tieren und Fabelwesen wird er deshalb kurz „der Grüne“ genannt. Er lauscht dem Murmeln des Baches und dem kaum hörbaren Wispern der Fische. Er trägt so die Geschichten des Wassers weiter zu den Blumen- und Baumwesen. Deren Flüstern und Rauschen wiederum kehrt durch ihn zurück zum Wasser…

Auch ich lausche, bin ganz wach und doch traumverloren.

Und beim nächsten Wimpernschlag ist er verschwunden.

 

 

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Wollbild „Der Grüne“ (nadelgefilzt)

 

Grüne Stille-Momente sendet Euch

Frau Wollwesen

 

 

Verlinkt mit Naturkinder und Creadienstag.

Wollbild: Bartnelken-Brummelchen

 

Nach und nach möchte ich meine Wollbilder und die Geschichten bzw. Anekdoten dazu näher vorstellen.

 

Bartnelken-Brummelchen

 

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„Kennt Ihr die Bartnelken-Brummelchen?

Sie gehen immer nur barfuß über die Wiesen. Zwar haben sie Flügel am Rücken – aber – wie schon ihr Name sagt: Es brummelt so dermaßen laut, wenn sie fliegen!

Das verrät sie dann doch allzu schnell, denn es gibt durchaus viele Tiere, die so einen kleinen runden Brummer recht schmackhaft finden. Also besser nicht so laut sein, auch wenn es irgendwie schade ist.

Auch glucksendes Lachen, das ihnen immer wieder entschlüpft (wenn sie z.B. am frühen Morgen mit dem großen Zeh in einen kühlen Tautropfen treten), ist nicht unbedingt vorteilhaft.

Mit unterdrücktem Kichern streifen sie also im Sommer in Gärten umher. Wenn sie dabei auf rote oder pinkfarbene Blüten stoßen, sind sie überglücklich.

Und ihre größte Liebe, das sind die Bartnelken. Sie klettern die Stängel hinauf (oder fliegen, wenn gerade niemand zuhört) und legen sich mitten hinein in die Blütenpracht. So laden sie sich mit deren Farbenergie auf.

Die Blüten stört das nicht, im Gegenteil: Sie freuen sich über die Gäste, die eine ganze Weile bäuchlings liegen und selbst die Nase tief im Blütenduft vergraben.

Mit ein wenig Glück kann man darum an einem Sommertag die Flügelspitzen eines solchen Brummelchens herausspitzen sehen.

Aber Vorsicht:

Wer sie ärgert und womöglich daran zieht, könnte schmerzhaft in den Finger gebissen werden!“

Dianthus_barbartus_Bartnelke© www.gartenfotografie.de

Ich grüße Euch,

Eure Frau Wollwesen